Von Energielöchern und Geborgenheit

Von Energielöchern und Geborgenheit

Müde, antriebslos, genervt: Die letzten Wochen waren nicht einfach. Nichts wollte so recht gelingen. Deshalb war es auch etwas ruhig um mich.

Auch wenn ich mir fest vorgenommen hatte alle 2 Wochen einen Blogartikel zu schreiben, blieben die Seiten leer.

Ich fühlte mich angespannt und war einfach urlaubsreif. Ich hatte den Regen so satt. Die Bäume sahen noch so nackt und karg aus ohne ihre Blätter. Ich hungerte nach dem Frühling und der Sonne.

Zusätzlich wollte ich ganz tolle Blogartikel schreiben. Blogartikel, die begeistern, mitreißen, ein Problem lösen und Mehrwert stiften. Gleichzeitig gingen mir die ganzen 0815 Überschriften auf den Nerv. Die 5 besten …. um … zu erreichen. Oder: Mit diesen 3 Tipps wirst du… Eine Schreibblockade war vorprogrammiert.

Jetzt habe ich beschlossen, einfach zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Auch hier passt es wieder, dass ich auf mein Bauchgefühl hören darf. Manchmal brauchen wir dafür etwas Rückzug. Mal wieder nur ein Mensch sein können. Nicht immerzu Mama.

Ich habe endlich nochmal Romane gelesen, bin mehrfach in der Badewanne abgetaucht und habe mir ein paar neue Anziehsachen für mich gekauft. Es tat mir gut zur Ruhe zu kommen, inne zu halten, und durchatmen zu können.

Zur Ruhe kommen – so wichtig im Alltag. So wichtig im Alltag mit Kindern.

Denn nur wenn wir zur Ruhe kommen, können unsere Kinder bei uns Geborgenheit finden und auftanken für neue Abenteuer. Wir sind ihr Heimathafen, ihr Leuchtturm im Sturm des Lebens. Unsere Aufgabe ist es, dass unser inneres Licht leuchtet. An manchen Tagen hell, an anderen Tagen gedimmt, aber immer da, um unseren Kindern heim zu leuchten. Denn unsere Kinder verlassen sich auf uns. Immer.

Also pass gut auf dich auf und lass es dir gut gehen.

Deine Martina

deine Erwartungen und du

deine Erwartungen und du

„Ich müsste mal wieder… „
„Eigentlich sollte ich…“
„Heute muss ich auf jeden Fall…“

Kommen dir diese Sätze bekannt vor?
Mir auf jeden Fall. Noch viel zu oft benutze ich sie in meinem Alltag. Deshalb möchte ich einmal genau hinschauen und untersuchen, was es mit diesen Formulierungen auf sich hat.

Vom müssen und sollen

Die Wörter „müssen“ und „sollen“ stehen für das, was wir von uns selbst oder was andere von uns erwarten, was wir tun sollen. Aber müssen wir es tatsächlich tun? Und möchten wir es überhaupt tun? Wie oft sagst du von dir selbst, dass du etwas musst, sollst oder müsstest?

Um unser (Über-)Leben zu sichern, müssen wir manche Dinge tatsächlich tun. Wir müssen essen, schlafen, usw. Von den Dingen rede ich hier nicht. Ich rede von den Dingen, die wir meinen tun zu müssen, obwohl sie uns nicht dienlich sind. Stellen wir uns einmal vor, das Kindergartenfest steht vor der Tür. Wenn du Zeit hast, einen Kuchen zu backen, und du gerne backst, wunderbar. Wenn du aber denkst, du musst backen, weil alle Mütter etwas backen oder weil man das eben so macht und du dich dann verpflichtet fühlst auch zu backen. Weil du denkst, dass du das auch tun musst. Davon rede ich. Von diesem Druck, den du dir machst, etwas bestimmtes tun zu müssen. Wenn es heißt alle Eltern bringen einen Kuchen mit und du keine Zeit oder Lust zum selber backen hast, dann kauf einen Kuchen oder wirf schnell eine Backmischung in den Ofen. Du bist keine schlechte Mama, nur weil du eben nicht selber backst. Ist doch egal.

Das Bild in deinem Kopf

Verabschiede dich von diesem Bild, das du in deinem Kopf hast. Verabschiede dich von dem Bild, das du denkst, wie du zu sein hast. Sei einfach du selbst und steh dazu. Ich zum Beispiel koche meist gesundes Essen. Aber weißt du was? An stressigen Tagen bin ich absolut froh, dass es Tiefkühlpizza oder einen Lieferservice fürs Essen gibt. Na und? Ist doch prima, wenn wir Prioritäten setzen können, oder? 😉

Also, mach dich nicht verrückt, sondern frage dich: „Was möchte ich wirklich? Wo möchte ich hin? Was ist mein Ziel?“ Natürlich musst du für dein Ziel auch evtl. Dinge tun, die du nicht so magst, aber du hast dir das Ziel selbst ausgesucht, oder?

Wirklich dein Ziel?

Ich frage dich mal ganz frech:
Wenn du eine Sache aus freien Stücken gerne tun würdest, würdest du es dann nicht einfach machen, ohne es auf diese ominöse „Ich-müsste-mal-Liste“ zu setzen?
Was hält dich davon ab, für dich genau die Dinge zu tun, die dir wichtig sind oder die dich an ein bestimmtes Ziel bringen? Ist es denn wirklich dein Ziel?

Ein kleines Experiment

Was macht es mit dir, etwas bestimmtes tun zu müssen oder sein zu müssen… Wie geht es dir damit?
Wenn du magst, möchte ich dich zu einem kleinen Experiment einladen.

Spür einmal in deinen Körper hinein, wenn du sagst:

„Ich muss…“ „Ich sollte…“
„Ich müsste mal wieder…“
Spürst du den Druck, den diese Erwartungen in dir auslösen? Wo in deinem Körper spürst du es genau?

Und jetzt sage dir:
„Ich kann …“
„Ich darf …“
„Ich werde …“

Wie fühlt sich das an? Spürst du den Unterschied?
Wobei fühlst du dich freier, leichter und selbstbestimmter?
Vielleicht bemerkst du, wie du innerlich aufatmest.
Vielleicht fühlt es sich an, als hätte dir jemand eine Last abgenommen.

Deine eigene Entscheidung

Erinnere dich: Du bist frei deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Erlaube dir, das zu tun, was du für richtig hältst und was du tun möchtest. Gehe den Weg, den du mit Liebe und Selbstachtung gehen kannst.
Wie kannst du dir selbst nun zeigen, dass du deine eigenen Entscheidungen triffst?
Was möchtest du wirklich? Und was wirst du nun als nächstes tun? Schreibe mir gerne einen Kommentar dazu. Ich freue mich, von dir zu lesen.

Alles Liebe
Martina

P.S.: Möchtest du mehr Inspirationen und Tipps für deinen Mama-Alltag? Dann melde dich jetzt kostenlos für meine Mama-News an und erhalte das Arbeitsblatt für mehr Wunder in deinem Leben gratis dazu. Ich freue mich auf dich.

 

Wie du dir in deinem Alltag magische Momente erschaffen kannst

Wie du dir in deinem Alltag magische Momente erschaffen kannst

In diesem Artikel erzähle ich dir, warum ich es liebe, Tagebuch zu schreiben und welch große Kraft im Schreiben liegt.

„Liebes Tagebuch, Liebe Freundin, Hallo mein liebes Ich …“
So oder so ähnlich begannen früher meine Tagebücher. Ich habe es geliebt meine Gefühle und die Geschehnisse des Tages oder der Woche aufzuschreiben. Viele Jahre habe ich Tagebuch geschrieben.
Es gab aber auch immer wieder Zeiten, in denen mich das Leben so überrollt hat, dass ich kaum oder gar nicht geschrieben habe.

Seit meiner Schwangerschaft schreibe ich wieder regelmäßiger. Doch wirklich aus dem Herzen schreibe ich erst wieder seit der Geburt meines Sohnes.
Seitdem ist das Schreiben zu einer Kraftquelle in meinem Alltag geworden.
Ich habe schon immer gerne geschrieben, aber wie viel mir das Schreiben wirklich bedeutet, ist mir erst jetzt klar geworden. Es lag die ganze Zeit so nah bei mir, dass ich es erst wirklich sehen konnte, als ich selig vor Glück mit meinem Herzenswunder viele Stunden auf dem Arm verbracht habe.
Heute schreibe ich vor allen Dingen schöne Erinnerungen auf. Momente, in denen ich glücklich war oder in denen mich mein Sohn mit etwas Neuem überrascht hat.

Regelmäßig Tagebuch zu schreiben, bringt dir viele Vorteile:

 

  1. Du behältst deine Erinnerungen länger im Gedächtnis

Das heißt, du kannst deine schönen Zeiten immer wieder durchleben. Du kannst zum Beispiel lustige Begebenheiten mit deinen Kindern aufschreiben oder wie du dich in der Schwangerschaft gefühlt hast. Dadurch wirst du dich auch noch länger an deine Erlebnisse und Erfahrungen erinnern. Und sonst, weißt du ja, wo du sie nochmal nachlesen kannst. 😉

  1. Du gewinnst mehr Zeit für dich

Zum Schreiben brauchst du einen ruhigen Ort, damit du deine Gedanken und Gefühle wirklich fließen lassen kannst. Das heißt, du hast ein gutes Argument, dir in deinem Alltag ein wenig Zeit für dich einzuräumen. Und glaub mir, das lohnt sich.

  1. Schreiben hilft dir Klarheit in deine Gedanken und Gefühle zu bringen

Durchs Schreiben können wir uns leichter reflektieren und auch sortieren. Das heißt, du erfährst durchs Schreiben mehr über dich selbst und darüber was du wirklich von Herzen möchtest. Je klarer und fokussierter du bist, desto mehr erkennst du, was dir wirklich wichtig ist und was du brauchst, um dein Leben glücklich und erfolgreich zu gestalten.

  1. Du entdeckst viel leichter deine Kraftquellen im Alltag

Beim Tagebuchschreiben kommen wir wieder mehr in Kontakt mit uns selbst, mit unserer inneren Stimme, die im lauten Alltag oft überhört wird. Das heißt, du lernst, dir selbst mehr zu vertrauen und erkennst, was für dich wirklich wesentlich ist. So kannst mehr loslassen und die Dinge gelassener betrachten. Dadurch bekommst du mehr Power für deine alltäglichen Aufgaben, für die Aufgaben, die für dich auch wirklich wichtig sind.

  1. Du verbindest dich mit deiner Schöpferkraft

Tagebuch schreiben ist ein schöpferischer Prozess und erhöht deine kreative Schaffenskraft. Dadurch fühlst du dich Herausforderungen mehr gewachsen und kannst sie aktiv und lösungsorientiert angehen.

Fazit: Tagebuch schreiben hilft dir fokussierter, glücklicher und erfolgreicher zu leben und bringt dadurch mehr Leichtigkeit und Entspannung in deinen Alltag. Probiere es aus und entdecke die Wunder deines Alltags. Lade dir hierzu gerne mein Arbeitsblatt „Mein magischer Moment“ herunter.

Du musst nicht immer eine Supermama sein

Du musst nicht immer eine Supermama sein

Gestern war wieder einer dieser Tage, an denen ich mir am liebsten den ganzen Tag die Decke übern Kopf gezogen hätte – und zwar allein.

Als Mama geht das nur, wenn du einen Babysitter für dein Herzenskind hast. Der Lieblingsmann lag selbst mit Grippe im Bett und auch die Herzens-Oma war krank. Somit fiel die Auszeit für Mama aus.

Ich bin froh, dass unser Herzenskind grad erst 9 Monate alt ist und somit auch noch 2-3 mal am Tag schläft. Diese Zeit habe ich dann auch genutzt um zu ruhen. Da ich kein Mensch bin, der am Tag gut schlafen kann, habe ich mir bei Netflix einen Film ausgesucht und vor mich hin gedöst.

Vielleicht kennst du das auch, dass das an manchen Tagen nicht ausreicht. Ich war so erschöpft, dass ich nur halb schlafend durch den Tag taumelte. Ich spielte nur halbherzig mit meinem Sohn und ließ auch den Haushalt liegen.

Ich liebe es Mama zu sein, ich liebe meinen Sohn und ich bin glücklich, dass er bei uns ist. Dennoch wünsche ich mir an solchen Tagen manchmal die Freiheit von früher zurück.

Natürlich bin ich an diesen Tagen für meinen Sohn da, aber nicht wirklich präsent. Es fällt mir dann schwer, auf ihn bedürfnisorientiert einzugehen. Das tut mir dann leid und ich bekomme ein schlechtes Gewissen. Ich fühle mich, als würde ich meine Sache nicht gut machen. Ich zweifle dann an mir und an meinen Fähigkeiten.

Was mir dann hilft

Die Situation annehmen, wie sie ist und auf den nächsten Tag hoffen. Mich selbst in den Arm nehmen und anerkennen, welch große Aufgabe es ist, Mama zu sein.

Mir hilft es, mir selbst zu erlauben auch mal müde und schwach sein zu dürfen. Ich frage mich dann, was mir jetzt gut tun würde, um wieder neue Kraft zu tanken. Auch hilft es mir, mich selbst liebevoll anzunehmen und zu vertrauen, dass morgen wieder ein besserer Tag ist.

Ich muss nicht immer Supermama sein. Und du auch nicht. Wir geben in jedem Augenblick unser Bestes. Das ist gut genug. Auch wenn es nicht immer das ist, was wir gerne geben würden.

Darum sage ich es nochmal: „Du musst keine Supermama sein, um eine gute Mama zu sein.“ Sei eine Mama, die ihr Kind von ganzem Herzen liebt. Denn das ist das Wichtigste.

Wie gehst du mit solchen Tagen um? Was denkst du über Supermama? Ich freue mich über deine Meinung zu diesem Thema. Wenn du magst, schreibe sie mir gerne als Kommentar.

Heute ist zum Glück wieder ein besserer Tag. Ich hoffe bei dir auch.

Lass es dir gut gehen.
Deine Martina

P.S.: Wenn dir der Artikel gefallen hat, und du jemanden kennst, dem diese Worte gut tun könnten, dann teile ihn gerne in deinen sozialen Netzwerken oder schicke den Link des Artikels direkt an die betreffende Mama.

Meine 3 besten Tipps, mit denen du gelassen und kraftvoll in deinen Alltag starten kannst

Meine 3 besten Tipps, mit denen du gelassen und kraftvoll in deinen Alltag starten kannst

Wie schön wäre es, wenn du mehr Power für all deine Aufgaben im Alltag hättest. Wie dir das gelingen kann, habe ich dir hier kurz zusammengestellt.

1. Die Kraft der Dankbarkeit

Frage dich jeden Tag: „Wofür bin ich heute dankbar?“

Zähle in Gedanken 3 Dinge auf, für die du dankbar sein kannst. Mit Dingen meine ich auch Momente, Situationen, Menschen etc. Es müssen keine materiellen Dinge sein. Wenn du magst kannst du dir auch ein kleines Notizbuch zulegen, indem du deine Gedanken dazu kurz aufschreibst. Ein kleines Dankbarkeitstagebuch sozusagen. Du kannst diese Spielaufgabe aber auch mitten am Tag machen oder du kannst ein gemeinsames Familienritual daraus machen. Sammelt diese wunderbaren Erinnerungen z.B. in einem großen Glas.

2. Die Magie des Morgenrituals

Was machst du morgens, direkt nachdem du wachgeworden bist?  Wie nutzt du diese kostbare Zeit, bevor der Alltag richtig los geht? Lässt du dir etwas Zeit, um im hier und jetzt anzukommen? So wie du in den Tag startest, hat Auswirkungen darauf, wie stressanfällig du an diesem Tag bist. Nimm einmal wahr, was deine ersten Gedanken des Tages sind. Was denkst du, wenn du die Augen aufmachst, als erstes: „Ach je, heute ist ja ein so stressiger Tag mit vielen Terminen…“ oder eher: „Ein neuer Tag. Dann schauen wir mal, was heute für wunderbare Überraschungen auf uns warten.“ Achte die nächsten Tage einmal darauf und notiere dir deine ersten Gedanken am Morgen.

Zusätzlich dazu habe ich dir noch ein paar Inspirationsfragen mitgebracht:

Wofür steht dieser Tag? Was ist dir heute wichtig? Welches Wort soll dich heute begleiten und dir deinen Weg zeigen? Was tut dir heute gut?

3. Atmen, aber richtig

Im Alltag, wenn wir in Aktion sind, und so vieles zu erledigen haben, bleibt oft kaum Zeit für Pausen. Ich bemerke bei mir, dass ich dann nur flach in die Brust atme. Wenn mir das auffällt, atme ich bewusst tief in den Bauch hinein. Das hat den Vorteil, dass ich kurz inne halte und meinen Körper wieder mit mehr Sauerstoff versorge. Außerdem kann ich mich kurz sammeln und schöpfe so neue Kraft. Wie atmest du, wenn du im Stress bist? Versuche immer mal wieder deine Atmung bewusst wahrzunehmen.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen kraftvollen Start in deine neue Woche.

Lass es dir gut gehen.
Deine Martina

Wie du deine Schwangerschaft entspannt und mit Leichtigkeit genießen kannst

Dieser Artikel ist mein Beitrag zu der Blogparade „Mein gesunder Start 2018“. Vielen Dank an Esther Natschack. Ich freue mich dabei zu sein.

Die Zeit der Schwangerschaft ist für jede Frau eine besondere Zeit. Eine Zeit voller Wunder, Momente des Glücks, aber auch voller Herausforderungen und Sorgen. Wie kannst du deine Schwangerschaft entspannt und mit Leichtigkeit genießen? Was kannst du tun, um dich auch in der Schwangerschaft in deinem Körper wohlzufühlen und dir und dem kleinen Wesen zu vertrauen? Ich habe dir hier meine 3 besten Tipps für eine entspannte Schwangerschaft zusammengestellt.

1. Arbeite mit Affirmationen

Affirmationen sind positiv formulierte Sätze, die uns bestärken etwas Bestimmtes zu fühlen oder zu denken. Vielleicht kennst du sie aus dem autogenen Training.

Was bewirken Affirmation? Mit Affirmationen können wir aktiv unser Denken und Fühlen positiv beeinflussen. Damit ist es uns möglich, Glaubenssätze und Denkgewohnheiten zu verändern. Nicht sofort, aber mit etwas Zeit und konsequentem Training hast du so die Möglichkeit, dein Leben aktiv zu gestalten. Solche Affirmationen können sein:

  • Mir geht es gut. Ich fühle mich (in meinem Körper) rundum wohl.
  • Ich bin voller Vertrauen in das Leben.
  • Alles ist gut und wird gut sein.
  • Es darf leicht sein.
  • Ich vertraue mir und meinem Baby voll und ganz.

Spür mal hinein, welche der Affirmationen sich für dich gut anfühlt. Wenn es die passende Affirmation für dich ist, dann fühlst es sich richtig, stimmig an. Vielleicht spürst du eine Erleichterung oder fühlst dich beruhigt oder vielleicht auch etwas mutiger als noch vor einem Augenblick. Wenn du magst, überlege dir auch gerne selbst einen „Mutspruch“.

Mein Praxistipp: Probier‘s einfach mal aus. Nimm die Affirmation, die dich von Herzen anspricht, schreibe sie auf einen großen Zettel und häng sie an einen Ort in deiner Wohnung auf. Zum Beispiel kannst du sie an die gegenüberliegende Wand deiner Toilette, auf einen großen Spiegel oder an die Tür deines Kleiderschranks hängen. Damit du deinen Mutspruch möglichst oft am Tag siehst und vor allen Dingen auch bewusst lesen kannst. Wähle einen, für dich passenden, Ort aus. Wenn du deine ganze Familie nicht mit deinen Merksätzen „nerven“ möchtest, dann kannst du dir kleine Karteikarten kaufen, die du dir z.B. in die Hosentasche steckst. So hast du deinen Mutsatz immer bei dir. Im Laufe des Tages kannst ihn immer mal wieder, am Besten laut, lesen. Dann lass ihn wirken und spüre kurz nach wie es dir mit deinem Satz geht.

2. Erlaube dir, dich auszuruhen

Dein Körper bringt in der Schwangerschaft Höchstleistungen, um dein Baby wachsen zu lassen. Deshalb sind viele Frauen in der Schwangerschaft sehr müde. Und das ist gut so. Durch die Müdigkeit schützt sich dein Körper vor Überforderung. Du darfst müde sein. Auch wenn es manchmal richtig doof ist, es ist okay und gehört zum schwanger-sein dazu. Höre auf deinen Körper. Überanstrenge dich nicht. Gönne dir regelmäßige Auszeiten vom Alltag. Leg die Füße hoch und lass dich von deinem Mann (oder Lebenspartner) verwöhnen. Du hast es dir verdient jetzt in der Schwangerschaft einen Gang zurück zu schalten. Tu, was dir gut tut. In dieser besonderen Zeit bist du in erster Linie für dich und dein Baby da. Nimm dir immer mal wieder Zeit und spüre hinein, wie es dir und deinem Baby gerade geht. Wenn du magst, kannst du dabei gerne sanft eine Hand auf deinen Bauch legen. Dein Baby wird diese Berührung lieben. Frage dich z.B. Wie geht es mir heute? Was ist heute wichtig? Was tut mir jetzt gut? Vertrau darauf, dass die erste spontane Antwort die ist, die am ehesten passt, bevor sich dein Kopf einschaltet, und meint, bewertend mitquatschen zu müssen.

3. Tagträumen ist ausdrücklich erlaubt

Um mehr Leichtigkeit in deinen Kopf zu bringen, gibt es eine einfache Möglichkeit. Entfliehe deinen Alltagsängsten und reise mit deinem Kopf an einen beliebigen Ort, an dem du dich wohlfühlst und gut entspannen kannst. Vielleicht bringt dich deine Gedankenreise ans Meer und du hörst die Wellen leise plätschernd an den Strand rollen und spürst die warme Sonne wohlig auf deiner Haut. Vielleicht liebst du es auch in den Bergen zu sein; du riechst die würzigen Wiesen und genießt den atemberaubenden Ausblick von deinem Aussichtspunkt. Oder du kannst dich auch an deine letzte Urlaubsreise erinnern. Was hat dir dort, wo du warst, am meisten gefallen?

  • An welchen inneren Ort möchtest du reisen?
  • Wie fühlt sich das an, wenn du dir vorstellst, dass du an diesem Ort bist?
  • Was kannst du von diesem Ort in deinen Alltag mitnehmen?

Ich wünsche Dir eine gute Zeit voller Wunder.
Lass es dir gut gehen.
Deine Martina

Wie du deinen Herzenswünschen auf die Spur kommst

Hat dich dein Alltag, nach den ganzen Feiertagen, wieder voll im Griff? Oder lässt du dir Zeit, im neuen Jahr anzukommen? Auch wenn die ersten Tage im Januar schon wieder hinter uns liegen, möchte ich dir dennoch von Herzen ein gutes, gesundes und zufriedenes neues Jahr wünschen. Ich liebe den Jahreswechsel. Er ist für mich die Chance Dinge bewusst im alten Jahr zu lassen und Neues in mein Leben einzuladen.

2018 steht bei mir unter dem Motto: „Es darf leicht sein.“
Hast du auch ein Motto? Oder einen Satz, der dich durch das Jahr 2018 begleiten wird?
Was wünschst du dir für dein Jahr 2018?
Was für Träume hast du?
Was wolltest du schon immer machen, aber hast dich bisher nie getraut?

Wenn du magst, nimm dir einmal die Zeit und lausche ganz tief nach innen, was dir dein Herz sagt. Egal, wie spinnert sich diese Ideen und Wünsche für deinem Kopf anfühlen, lass sie zu und schreibe sie auf. Du kannst die oben gestellten Fragen als Anregung nehmen, um dir klar darüber zu werden, was deine Herzenswünsche sind, die du schon lange mit dir herumträgst und die nur darauf warten von dir entdeckt zu werden. Beobachte auch mal im Alltag, wann du große Freude empfindest. Was macht dir so richtig viel Spaß, dass du gute Laune bekommst und dein Herz ausgelassen tanzt, weil du dich so freust. Kennst du noch dieses Gefühl?

Es ist Zeit, (wieder) mehr Freude in unser aller Leben einzuladen. Freude belebt uns, schenkt uns Vitalität und lässt uns den Alltag mehr genießen. Was erfreut dich so sehr, dass du es dir (wieder) von Herzen in deinem Leben wünscht?
Unsere Herzenswünsche zu entdecken, wahrzunehmen und uns selbst und anderen gegenüber auszusprechen ist nicht nur wichtig, sondern auch verdammt mutig. Mutig deswegen, weil wir unabhängig von dem Urteil anderer sein müssen, um für uns selbst und das was wir brauchen oder wollen einzustehen. Es ist ein „Ja“ zu uns selbst.

Sei es dir wert, du selbst zu sein und deinen Herzenswünschen zu folgen.
Ich wünsche dir alles Gute für dich und deinen Weg. 🙂

Deine Martina

Mein Anliegen

Hallo liebe Herzensmama,

hier geht es mir wirklich um dich. Um dich als Mensch mit deinen Träumen und Wünschen, mit deinen Zweifeln Ängsten und Sorgen.

Ich begleite dich von deinem Herzenswunsch Mama zu werden, durch das Wunder der Schwangerschaft bis hin zu den kleinen und großen Wundern deines Mama-Alltags.

Du bekommst Inspirationen und Tipps, wie du als feinfühlige Frau dein Leben als Mutter gestalten kannst und wie du deinen bunten Familienalltag genießen kannst.

 

Warum  „Von Herzen Mama“

Von Herzen Mama hat für mich zwei Bedeutungen. Es geht zum einen um die Beziehung zu deinem Kind, um eure Bindung und euren Weg.

In diesem Kontext erfährst du viel darüber, wie dein Kind bindungs- und beziehungsorientiert aufwachsen kann. Ich zeige dir, wie du deine Schwangerschaft bindungsorientiert und entspannt gestalten kannst, und wie du die Geburt als Übergangsritual in einen neuen Lebensabschnitt selbstbestimmt erleben kannst.

Für mich ist es ein Prozess Mutter zu werden und auch als Mama verändern wir uns immer wieder. Das ist ja gerade das Spannende an uns Frauen. 😉

Mir geht es aber auch darum, dass du (als Mama) deinen eigenen Weg gehst, dich nicht verwirren lässt, sondern dass du auf deine Intuition, dein Bauchgefühl hörst.

Gerade wenn Du Mutter von einem oder mehrerer kleiner Wunder werden möchtest oder auch schon bist, ist es essentiell, dir selbst eine liebevolle Mutter zu sein.

Mir selbst eine liebevolle Mama sein, das musste ich erst lernen. Ich habe es auf die harte Weise gelernt. Damit du das nicht musst, habe ich Strategien und Wege hier für dich zusammengefasst, die dich auf sanfte Weise auf deinen Weg zu dir selbst begleiten.

Mein Herzensanliegen

Es ist mir ein Herzensanliegen, dich zu begleiten, zu bestärken, dir Mut zuzusprechen und meine Erfahrungen und meinen Weg mit dir teilen.

In diesem Blog erfährst Du

  • wie Du dein Kind liebevoll und bedürfnisorientiert empfangen und begleiten kannst
  • wie du dich auf eine entspannte und selbstbestimmte Geburt vorzubereiten kannst
  • wie du deine feinfühligen, empfindsamen Eigenschaften als Stärke für deinen Weg nutzen kannst

Ich zeige dir

  • wie du dich selbst leichter annehmen kannst und du dir dadurch selbst eine liebevolle Mutter wirst
  • wie du mehr auf dein Bauchgefühl hörst und dir selbst in schwierigen Momenten treu bleibst
  • wie du deine Kraftquellen findest und wie du sie immer wieder auffüllen kannst
  • wie bindungsorientiertes Familienleben funktioniert

Ich freue mich riesig, dich auf deinen Weg zu begleiten.

Lass es Dir gut gehen

Deine Martina

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